Carignan
Zwischen der französischen Stadt Carignan und der Stadt Weinsberg gibt es schon seit 1968 Kontakte. Über den Schüleraustausch entwickelte sich über Jahre hinweg eine enge Städtefreundschaft, die im Jahr 1995 mit dem Abschluss einer festen Städtepartnerschaft gefestigt wurde.

Carignan hat rund 3.000 Einwohner. Der Ort liegt nahe der belgischen Grenze am Fuße der Ardennen, etwa 20 km von Sedan entfernt, an der alten Römerstraße Reims-Trier.

Die Gegend um Carignan wurde in den Kriegen seit 1870 besonders hart in Mitleidenschaft gezogen. Carignan selbst war 1940 von französischer Artillerie
zu 80 % zerstört worden.

Historisch gehörte Carignan lange zu Luxemburg. Heute legt man Wert auf den Begriff Champagne-Ardennen. Seit 1. Januar 2016 gehört dieses Departement nach einer großen Gebietsreform in Frankreich zusammen mit dem Elsass und Lothringen zur Region "Grand Est" (Großer Osten).

Carignan kann auf eine reiche historische Vergangenheit zurückblicken. Die Stadt hieß früher einmal Yvois und teilte über viele Jahrhunderte hinweg das Schicksal des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bis 1555, als Karl V abdankte. Bis dahin war Carignan nahezu 700 Jahre in deutscher Herrschaft. Danach wurde die Stadt den spanischen Niederlanden zugeschlagen. Erst 1659 gab Spanien die Stadt Yvois an Frankreich ab. Drei Jahre später, im Jahre 1662, verlor Yvois seinen Namen und wurde zudem heutigen Carignan.

In Carignan gibt es den Partnerschaftsverein „Willkommen“, der die Beziehungen zu Weinsberg intensiv pflegt.

Die Entfernung zwischen Carignan und Weinsberg beträgt etwa 400 km.

Kontakte:

Bürgermeister Denis Lourdelet
H
ôtel de Ville
F 08110 Carignan

Tel. 0033 / 324 22 07 89
Fax 0033 / 324 27 90 00

www.carignan-ardennes.fr

Cossebaude
Nach Cossebaude bestehen schon seit 1990 Beziehungen. Entstanden sind die Kontakte durch eine Anfrage des früheren Kultusministers von Sachsen und Bürgers von Cossebaude Dr. Matthias Rößler, der als damaliger Leiter der Fachgruppe "Wissenschaft-Bildung" im Rahmen der gemeinsamen Kommission Baden-Württemberg / Sachsen den Wunsch nach einer Partnerschaft zum Ausdruck gebracht hatte.

Cossebaude ist ein traditionsreicher Ort unmittelbar vor den Toren von Dresden mit etwa 5.900 Einwohner. Im Jahr 1996 konnte dort das 925-jährige Jubiläum gefeiert werden.

Cossebaude liegt an der Elbe an der Bundesstraße von Dresden nach Meißen.
Seit 1. Juli 1997 gehört Cossebaude zu Dresden. Der Eingliederungsvertrag garantiert die Ortschaftsverfassung auf 30 Jahre. Die bisherige Gemeindeverwaltung genießt als Verwaltungsstelle zunächst Bestandsschutz.

 

Der Ortschaftsrat besteht aus 10 Personen (7 CDU, 1 SPD und 2 Die Linke).

In der Gegend um Cossebaude, Radebeul und Meißen gibt es auch Weinbau. Die Gegend ist das nördlichste Weinbaugebiet Europas.

Die Entfernung zwischen Weinsberg und Cossebaude beträgt etwa 480 km.

Kontakte:

Ortsvorsteher Lutz Kusche
Ortschaft Cossebaude
Dresdner Str. 3
01156 Cossebaude

Tel. 0351 / 4887931
Fax 0351 / 4887933
 

 


http://www.cossebaude-info
.de
Costigliole d'Asti

Zwischen Costigliole d’Asti und Weinsberg bestehen seit 1998 Kontakte, die im Jahr 2000 mit einer offiziellen Städtepartnerschaft besiegelt wurden.

Costigliole d’Asti ist eine traditionsreiche Weinbaugemeinde mit insgesamt 6000 Einwohner, die sich auf mehrere Ortsteile erstreckt. Die Weinanbaufläche beträgt rund 1.200 ha. Damit ist Costigliole d’Asti von der Rebfläche hergesehen eine der größten Weinbaugemeinden Italiens. Die Hauptrebsorten sind Barbera und Moscato.

Costigliole d’Asti liegt in Italien, in der Region Piemont, südöstlich von Turin, etwa 15 km südlich von Asti, inmitten einer Hügellandschaft, die vom Weinbau dominiert wird. Auf den fruchtbaren Böden wird auch Gemüse angebaut und Blumenzucht betrieben. Die Gegend ist für ihre kulinarischen Spezialitäten bekannt.

Ein Schloss aus dem 14. Jahrhundert prägt das Ortsbild von Costigliole d’Asti.

 

Die Entfernung zwischen Costigliole d’Asti und Weinsberg beträgt etwa 750 km.

Kontakte:

Bürgermeister Giovanni Borriero
Municipio
I 14055 Costigliole d’Asti

Tel. 0039 / 0141 966 031
Fax 0039 / 0141 966 037
E-Mail
Costigliole.asti@tin.it