Der Wasserverband Sulm ist ein Zweckverband mit dem Ziel Hochwasserschutz im Sulmtal. Er besteht aus den Mitgliedern Bad Friedrichshall, Bretzfeld, Eberstadt, Ellhofen, Erlenbach, Heilbronn, Lehrensteinsfeld, Löwenstein, Neckarsulm, Obersulm, Oedheim, Weinsberg sowie dem Landkreis Heilbronn. Der Verwaltungssitz ist im Rathaus Weinsberg. Verbandsvorsteher ist BM Thoma. Das bekannteste Hochwasserrückhaltebecken ist der Breitenauer See in Obersulm.
In den letzten 80 Jahren gab es 5 große Hochwasser im Sulmtal und in den Seitentälern. Das war im Mai 1931, Februar 1970, Mai 1970, Mai 1978 und Juni 1978, wobei das Hochwasser vom Mai 1978 keinem „Jahrhunderthochwasser“ entsprach, sondern mit dem Hochwasser vom Mai 1931 oder Mai 1970 zu vergleichen ist. Auch das Hochwasser vom Juni 1978 war nur geringfügig niedriger als das vom Mai 1978.
Die damals selbständigen Talgemeinden Affaltrach, Willsbach, Sülzbach und Teile von Ellhofen, besonders aber die Gemeinde Erlenbach und die Stadt Neckarsulm, hatten unter dem Hochwasser zu leiden. Das Hochwasser vom Mai 1970 verursachte bekanntlich den größten Schaden. Allein bei AUDI in Neckarsulm entstanden Schäden in Höhe von 8 Mio. DM. Das Werk stand vor der Schließung. Das war auch der Grund dafür, dass damals die Landesregierung spontan beschloss, das Sulmtal vor Hochwasser zu schützen, um ca. 20.000 Arbeitsplätze zu erhalten.
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