Beschlüsse aus der Gemeinderatssitzung vom 21.11.2017
21.11.2017

Energiebericht für kommunale Liegenschaften;
hier: Bericht der Firma ISUF

In enger Zusammenarbeit mit der Firma ISUF (Institut für Sozial-  und Umweltforschung Dr. Kleinmann GmbH) werden seit dem Jahre 2002 die Energieverbräuche von städtischen Liegenschaften in monatlichen Begehungen überwacht.

 

Die Ziele des kommunalen Energiemanagements sind die Nutzungsoptimierung der vorhandenen technischen Einrichtungen und damit verbunden die Einsparung von Energie und Emissionen, darüber hinaus das Erkennen von Wartungs- und Instandsetzungserfordernissen sowie die Hinweise auf notwendige Sanierungsmaßnahmen.

 

Herr Dr. Kleinmann hat in der Sitzung den Abschlussbericht 2016 vorgestellt. Dieser basiert auf den laufenden Rechnungsdaten und den erfassten Verbräuchen. Seit Einführung des Energiemanagements bei der Stadt Weinsberg konnten insgesamt über 3600 Tonnen CO2 und Gesamtkosten von rund 1,4 Millionen Euro eingespart werden. Dies entspricht den wärmebedingten Emissionen von 784 Einfamilienhäusern!

 

Der Gemeinderat hat den Bericht der Firma ISUF und die positiven Auswirkungen des Energiemanagements zur Kenntnis genommen.

 

Polizeigebäude Haller Straße 17;

hier: Durchführung von Brandschutz- und Umbaumaßnahmen

Die Stadt Weinsberg verfügt über ein ortsbildprägendes, denkmalgeschütztes Gebäude in der Haller Straße 17. Das Gebäude wurde 1909 errichtet und weist eine bewegte Geschichte auf. Ursprünglich errichtet als Oberamtsgebäude folgten Nutzungen als Mietshaus, Oberschule, Kreisverwaltung und bis heute als Polizeirevier.

 

Durch das Freiwerden der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Dachgeschoss des Gebäudes ergibt sich die Chance, das Gesamtgebäude für Polizeizwecke zu nutzen und damit den Standort des Polizeireviers Weinsberg langfristig aufzuwerten und zu sichern.

 

Das Architekturbüro Feldmann Architekten, Heilbronn, hat im Auftrag der Stadt Weinsberg ein neues Nutzungskonzept für das Dachgeschoss erarbeitet, das in der Sitzung vorgestellt wurde.

 

Die innere Raumorganisation soll so optimiert werden, dass der derzeit im Untergeschoss untergebrachte, nicht mehr zeitgemäße Umkleide- und Sanitärbereich der Polizei in das Dachgeschoss verlegt wird.

 

Gleichzeitig wurden Bestandssondierungen bezüglich der vorhandenen Bausubstanz erhoben und ein Brandschutzkonzept erstellt. Aufgrund der alten Bausubstanz sind Ertüchtigungen im Brandschutz in allen Gebäudeetagen zwingend notwendig.

 

Die Kostenschätzung für die Umbaumaßnahmen im Dachgeschoss und die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen beläuft sich auf ca. 1.350.000 EUR.

 

Über einen langfristigen Mietvertrag (Vertragsdauer 15 Jahre) wird eine perspektivische Nutzung des Gebäudes als Polizeirevier garantiert und ein wesentlicher Finanzierungsbeitrag zur Gesamtinvestition geleistet.

 

Der Gemeinderat hat den vorgeschlagenen Umbaumaßnahmen und den notwendigen Brandschutzmaßnahmen am Gebäude Haller Straße 17 zugestimmt.

 

Sanierung des Rathauses Weinsberg;
hier: Vergabe der Elektroinstallationsarbeiten im Weibertreu-Museum

Im Untergeschoss des Rathauses ist seit 1987 das Weibertreumuseum der Stadt Weinsberg untergebracht.

 

Die Böden und Decken sind im Stil der damaligen Zeit gehalten und machen die Räume sehr dunkel. Auch die Beleuchtung entspricht nicht mehr den heutigen technischen Ansprüchen und den Anforderungen eines Museums. Zudem sind die vorhandenen Leuchtmittel veraltet und nicht mehr erhältlich.

 

Im Rahmen der Rathaussanierung sollte deshalb auch die Erneuerung der Elektroinstallation im Weibertreu-Museum angegangen werden.

 

Die Elektroinstallationsleitungen sowie die Klima- und Sicherheitstechnik sind auf den neuesten Stand zu bringen. Eine helle, zeitgemäße, abgehängte Decke mit einer neuen flexiblen Beleuchtung wird sowohl optischen als auch akustischen Aspekten gerecht.

 

Das Ingenieurbüro Stettner aus Sulzbach/Murr hat für die erforderlichen Elektroarbeiten eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt. Zwei Firmen haben sich an der Ausschreibung beteiligt.

 

Günstigster Bieter ist die Firma Knapp aus Obersulm-Willsbach mit einer Gesamtsumme von 54.048,71 EUR.

 

Der Gemeinderat hat der Vergabe der Elektroinstallationsarbeiten an die Firma Knapp aus Obersulm-Willsbach zum Angebotspreis von 54.048,71 EUR zugestimmt.

 

Finanzzwischenbericht 3. Quartal 2017

Kämmerer Claus Ehmann stellte die aktuellen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Weinsberg vor. Insgesamt hat sich die Haushaltslage auch aufgrund der guten wirtschaftlichen Konjunkturlage weiter positiv entwickelt. Die bereits durchgeführten Projekte, wie z. B. im Schulbereich oder im Straßenbau, und die in den nächsten Jahren anstehenden, sehr kostenintensiven Aufgabenbereiche lassen aber weiterhin keine großen Sprünge zu.

Der Gemeinderat hat den Finanzzwischenbericht zur Kenntnis genommen.

 

Genehmigung von Spenden

Der Gemeinderat hat die bei der Stadt Weinsberg eingegangenen Spenden einstimmig genehmigt.


 
 
 
 

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