Zum Tode von Friedrich Herzog von Württemberg
11.05.2018

Friedrich Herzog von Württemberg bei Verkehrsunfall tödlich verunglückt

 

Bei einem Verkehrsunfall im Raum Ravensburg ist Friedrich Herzog von Württemberg in der letzten Woche tödlich verunglückt. Der 56-Jährige war der älteste Sohn von Carl Herzog von Württemberg, dem Oberhaupt des Hauses Württemberg, und damit Erbe des Hauses. Carl Herzog von Württemberg wurde im letzten Jahr mit dem Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg ausgezeichnet für seine Verdienste um den Denkmalschutz in Baden-Württemberg und sein soziales und karitatives Engagement.

Auch Friedrich Herzog von Württemberg war den Menschen in vielfältiger Weise zugewandt. Er galt als bodenständig und eher zurückhaltend. Als Leiter der Hofkammer des Hauses Württemberg war er verantwortlich für den wirtschaftlichen Betrieb des Hauses. Er hinterlässt seine Frau Marie Herzogin von Württemberg geborene Prinzessin zu Wied und drei erwachsene Kinder.

 

Noch vor wenigen Wochen war Herzog Friedrich beim Festakt der Weinbauschule anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Einrichtung in Weinsberg. Auch bei der Verleihung des Justinus-Kerner-Preises der Stadt Weinsberg an seinen Vater Herzog Carl ließ er es sich nicht nehmen, durch seine Anwesenheit zusammen mit seinem Bruder Herzog Michael die Verbundenheit des Hauses Württemberg zur Stadt Weinsberg und zum Justinus-Kerner-Verein und Frauenverein Weinsberg zum Ausdruck zu bringen. Die Schenkung der Burg Weinsberg an den Justinus-Kerner-Verein und Frauenverein Weinsberg geht auf das Haus Württemberg zurück.

 

Bürgermeister Stefan Thoma sprach Carl Herzog von Württemberg und dem Haus Württemberg im Namen der Stadt Weinsberg seine Anteilnahme aus. Zum äußeren Zeichen der Trauer wurde in Abstimmung mit dem Justinus-Kerner-Verein und Frauenverein Weinsberg die Stadtfahne auf der Burgruine Weibertreu auf Halbmast gesetzt.

 

Herzog Friedrich von Württemberg (rechts) zusammen mit seinem Bruder Herzog Michael (Mitte) und den beiden Kernerpreisträgern Prof. Dr. Dr. Heinz Schott und Prof. Dr. Frank Erbguth anlässlich der Kernerpreisverleihung im letzten Jahr im Kernerhaus


 


 
 
 

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