Jagdverpachtungen in den Jagdgebieten Weinsberg I und II und Wimmental
14.12.2012
Jagdverpachtungen in den Jagdgebieten Weinsberg I und II und Wimmental

Die Stadt Weinsberg verpachtet für die Zeit von 1. April 2013 bis 31. März 2025 die Teiljagdbezirke Weinsberg I und II des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Weinsberg mit ca. 297 ha Wald und ca. 818 ha Feld sowie in Wimmental mit 119 ha Wald und ca. 189 ha Feld.

 

Die Karten mit den einzelnen Jagdbögen und das Jagdkataster kann in Zimmer 151 bei der Stadt Weinsberg eingesehen werden.

 

Für die Verpachtungen gelten folgende Bestimmungen:

1.    Pachtdauer

     Die Pachtdauer beträgt 12 Jahre (1. April 2013 bis 31. März 2025)

2.    Pachtzins
Der Pachtzins unterliegt folgender Anpassungsklausel:

Der festgesetzte Pachtzins wird alle drei Jahre erstmals zum 1. April 2016 überprüft. Sofern sich die Lebenshaltungskosten nach dem Verbauchsindex für Baden-Württemberg um mindestens 8 % verändert haben, wird der Pachtzins in Höhe dieser Veränderung angepasst (Ausgangsbasis ist der Index vom Monat April 2007).

Sollte der Jagdpachtpreis umsatzsteuerpflichtig werden, so wird die Umsatzsteuer in voller Höhe dem Pachtpreis zugeschlagen.

3.    Unterverpachtung und Jagderlaubnisscheine

Die Unterverpachtung wird ausgeschlossen. Der Pächter erhält die Möglichkeit im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen (§ 9 LJG) entgeltliche Jagderlaubnisscheine zu erteilen. Neben den entgeltlichen Jagderlaubnisscheinen dürfen höchstens zwei Jagderlaubnisscheine erteilt werden. Sowohl für den entgeltlichen als auch für den unentgeltlichen Jagderlaubnisschein ist die Zustimmung der Gemeinde erforderlich.

4.    Wildschaden
Der Pächter hat für den innerhalb seines Jagdbogens entstehenden Wildschaden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen vollen Ersatz zu leisten.

5.    Wildschadensverhütung im Wald
Der Pächter trägt die Kosten der Wildschadensverhütung in voller Höhe.

6.    Tod eines Pächters

Bei Tod eines Pächters erlischt der Jagdpachtvertrag. Für die Mitpächter gilt § 13aBJagdG. Die Gemeinde behält sich vor, in diesem Fall die Aufnahme eines neuen Pächters zu verlangen. Dabei hat der Mitpächter ein Vorschlagsrecht gegenüber der Gemeinde.

7.    Pächtergemeinschaften

Als Jagdpächter kommt nur eine Pächtergemeinschaft in Frage. Die Pächter haben den Abschluss eines Gesellschaftsvertrags über die Dauer der Jagdpacht der Gemeinde nachzuweisen. Änderungen des Gesellschaftsvertrags dürfen nur mit Zustimmung der Gemeinde vorgenommen werden.
Für den Jagdbogen 1 besteht die Pächtergemeinschaft aus mindestens zwei Pächtern. Die Bewerber müssen nachweisen, dass sie jagdpachtfähig sind und entsprechende Unterlagen vorlegen.

 

Angebote können bis Freitag, 18. Januar 2013, vormittags bis 10 Uhr im verschlossenen, äußerlich gekennzeichneten Umschlag bei der Stadt Weinsberg – Finanzverwaltung -, Marktplatz 11, 74189 Weinsberg, eingereicht werden.

 

Die Gemeinde behält sich die freie Auswahl unter den Bietern vor.



 
 
 

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