25 Jahre freundschaftliche Beziehung Weinsberg-Cossebaude
06.10.2015

Im Rahmen der Einweihung des neugestalteten Bahnhofplatzes wurde auch dem 25. Jahrestag der freundschaftlichen Beziehung zwischen Weinsberg und Cossebaude gedacht. Die Einweihungsfeierlichkeiten wurden ganz bewusst auf den 3. Oktober gelegt, den Tag der deutschen Einheit und den 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands. An die enge Verbundenheit zu dem vor den Toren der Landeshauptstadt Sachsens gelegenen Ort erinnert seit Samstag auf dem Bahnhofplatz eine Stele mit einer Bronzetafel und eine Blutbuche, die als Zeichen der Freundschaft dort gepflanzt wurde. Das Pendant eines solchen Baumes steht in Cossebaude und wurde anlässlich eines Besuchs einer Weinsberger Delegation im Mai dieses Jahres von der Stadt Weinsberg gestiftet.

 


 

Bürgermeister Stefan Thoma erinnerte an die friedliche Revolution des Volkes vor 26 Jahren. Am 9. November 1989 habe die ganze Welt auf Berlin geschaut und sei Zeuge geworden, wie mutige Männer und Frauen die Mauer einrissen, eine Mauer, die ein ganzes Land entzwei gerissen habe. Jeder der dies damals mit verfolgt habe werde die Bilder nicht vergessen. In dieser Nacht habe das Volk seine eigene Geschichte geschrieben und den Lauf der Welt verändert. Die friedliche Revolution fand schließlich ihre Vollendung in der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990, also genau vor 25 Jahren. Neben dem Weinsberger Platz in Cossebaude und dem Cossebauder Platz in Weinsberg seien nun die beiden Freundschaftsbäume sowie die Stele auf dem Bahnhofplatz weitere Zeichen der freundschaftlichen Verbindung und verdeutlichten den hohen Stellenwert, den man dieser Beziehung beimisst.

 


 

Unter den Klängen der von der Stadtkapelle Musikverein Weinsberg gespielten deutschen Nationalhymne enthüllte Bürgermeister Thoma die Stele mit der Bronzetafel.

 


 

Der Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic betonte, dass Deutschland für die Einheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt von vielen bewundert und auch beneidet werde. Der neu gestaltete Bahnhofplatz sei auch ein gutes Beispiel für das Zusammenwirken von Menschen, die sich miteinander für etwas verbinden.

 


 

Auch der Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Lasotta zeigte sich froh und stolz auf das, was in Deutschland in 25 Jahren gemeinsam geleistet wurde. Zwischen West und Ost habe sich seither vieles angenähert und normalisiert. Angesichts der aktuellen Flüchtlingsproblematik bedürfe es eines weiteren gesellschaftlichen Konsenses für die Zukunft. Dabei spielten die Kommunen eine große Rolle, denn Heimat werde letztendlich vor Ort in den Kommunen gestaltet.


 
 
 

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