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Ausgefeiltes Spiel und reife Leistung
15.03.2010
Foto: Karin Freudenberger |
Sehr konzentriert trugen die Mädchen und Jungen jeweils einen Ausschnitt aus ihrem Gesamtprogramm beim Preisträgerkonzert vor.Foto: Karin Freudenberger Weinsberg - Mit 18 Teilnehmern schickte die Städtische Musikschule Weinsberg ein hohes Teilnehmerfeld in den Regionalwettbewerb "Jugend musiziert". Dass alle 18 Kinder und Jugendlichen Preise erspielten, zeigte erneut das hohe Niveau der Ausbildung. Überzeugt Der größte Teil der erfolgreichen Jungmusiker bewies jetzt beim Preisträgerkonzert in der Baukelter, warum die Jury so viele Punkte vergab. Auch wenn beim Konzert nur jeweils ein Ausschnitt aus dem Gesamtprogramm vorgetragen wurde, überzeugten die Musiker durch ausgefeiltes Spiel und reife Leistungen. Das Publikum durfte sich über eine Drittplatzierte (Hannah Nguyen), einen zweiten Preis (Katharina Theuner), acht erste Preise (Carmen Walter, Sibel Dayanir, Furkan Halifegil, Sarah Schmid, Paul Schuster, Michael Frisch, Eva Baumgärtner und Anna Frisch freuen. Außerdem erreichten Jan Philip Mantsch, Kerstin Reichert, Michael Bänsch und Adriana Schubert einen ersten Platz mit Weiterleitung. "Wir möchten euch heute nochmals ins Rampenlicht stellen und für eure Preise ehren", gab die Regionalvorsitzende des Wettbewerbs Anne Vanorek den jungen Teilnehmern mit auf den Weg. Und stellte natürlich auch den Vergleich auf, dass an diesem Abend keine Nerven mehr flattern mussten. Trotzdem bewiesen die Nachwuchsmusiker eindrucksvoll ihr Talent und zeigten höchste Konzentration. Mal erschienen die Jüngsten wie kleine Figuren in einer Puppenstube, zufällig mit Gitarre ausgestattet. Dann wieder zeigte ein "kleines weißes Engelchen" mit dem Stück "The boy Paganini", dass es auf dem besten Weg zu einem "Teufelsgeiger" ist. Die Elternbeiratsvorsitzende Dr. Elisabeth Baumgärtner dankte in ihrem Rückblick auf den Wettbewerb nicht nur den Musizierenden, sondern wandte sich auch an die rund 50 Helfer. Dass sich die Gäste im Elterncafé während des Wettbewerbs stets wohl fühlten, sei vor allem den Vätern und Müttern zu verdanken. Und natürlich habe auch die Kasse des Fördervereins davon profitiert. Mit 2100 Euro Erlös könnten wieder Musikfreizeiten oder die Anschaffung von Instrumenten unterstützt werden. "Musizieren ist ein Stück Sozialisierung", nannte Baumgärtner als Grund, ein Instrument zu erlernen. Tulpen Als Dankeschön gab"s für die Teilnehmer und Klavierbegleiter von der Musikschule einen frühlingsfrischen Tulpenstrauß und einen Kinogutschein. Die Stadt Weinsberg ehrte die Teilnehmer mit einem Büchergutschein.
Quelle HST.
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