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Ein strahlendes Lächeln von der Oma
25.01.2010
| Ein strahlendes Lächeln von der Oma von Karin Freudenberger |
Hoch konzentriert sind die Schüler bereits im Vorfeld des Wettbewerbs "Jugend musiziert" bei der Sache.Foto: Karin Freudenberger
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Weinsberg - Zum neunten Mal findet in diesem Jahr der Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in der Städtischen Musikschule Weinsberg statt. Für Organisatorin Anne Vanorek ist das schon Routinearbeit, für die meisten jugendlichen Teilnehmer jedoch der erste große Bühnenauftritt mit kritischen Zuhörern. Atmosphäre Deshalb stehen in dieser Woche für die Weinsberger Teilnehmer zwei öffentliche Proben auf dem Programm. Hier wird die Atmosphäre geübt, aber alles sieht noch etwas anders aus. Also kein Türwächter im Foyer, der die Besucher nur in den Pausen einlässt. Und keine strenge Kleiderordnung, sondern Jeans und T-Shirt. Doch auf dem Podium sitzen aufmerksam lauschende "Ersatz-Juroren" in Form von einigen Musikschullehrern. Diese achten nicht nur auf den guten Ton, sondern auch auf die Präsentation. Schließlich gehören ein würdevoller Gang zur Bühne oder eine förmliche Verbeugung auch zum Auftritt dazu. "Der Sympathiefaktor ist ganz wichtig", weiß Vanorek von Jurygesprächen in der Vergangenheit. Die Schüler haben die Besonderheit des Augenblicks verinnerlicht. Höchste Konzentration und Motivation strahlt bis ins Publikum, das vor allem aus Eltern besteht. Ein kurzer Blick der Violinistin zum begleitenden Pianisten, dann geht es los. Schließlich muss auch der gemeinsame Beginn geübt werden, weil diese Praxis im normalen Unterricht fehlt. "Eine Wettbewerbsteilnahme bringt die Schüler viel weiter als der regelmäßige Unterricht", weiß Vanorek aus Erfahrung. Beifall Viel Beifall erhält beispielsweise Sarah, die selbst schwierige Geigenpassagen gut gemeistert hat. Als sie auf ihren Platz zurückkommt, gibt es als zusätzliche Anerkennung ein strahlendes Lächeln von Mama und ein dickes Lob von Oma. Doch ganz zufrieden ist Sarah nicht. "Ich habe ein paar Fehler gemacht", sagt sie selbstkritisch und will weiter üben. "Dabei kommt mir die Musik schon fast zu den Ohren wieder raus", zeigt Mutter Birgit Baumann-Schmid den großen Fleiß der Tochter auf. Immerhin hört sie schon seit vier Monaten fast täglich dieselben Stücke. Derweil machen sich die Lehrer auf dem Podium Notizen. "Einige technische Fehler und Mängel im Ausdruck habe ich gesehen, die werden wir im Zusatzunterricht zu korrigieren versuchen", erklärt Vanorek nach der Probe aller Schüler. Der Wettbewerb läuft an den folgenden drei Wochenenden an sieben Tagen: Am 23. und 24. Januar, am 30. und 31. Januar sowie vom 5. bis 7. Februar. Austragungsort ist die Baukelter. Quelle HST.
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