Sportzentrum Stämmlesbrunnen

Bildergalerie Baufortschritt

4. Dezember 2020: Sportzentrum Stämmlesbrunnen „runderneuert“

Die Leichtathletikanlage im Sportzentrum Stämmlesbrunnen wurde in knapp sechs Monaten Bauzeit komplett erneuert und wesentlich verbessert. So hatten beim offiziellen Abnahmetermin am 4. Dezember 2020 nicht nur die anwesenden Gemeinderäte und Bürgermeister Stefan Thoma strahlende Augen, sondern vor allem die Vertreter des TSV Weinsberg und des Bildungszentrums. Die über 40 Jahre alte Aschebahn hatte sich im Laufe der Zeit zu einer Wiese verändert, auf der Leichtathletik definitiv nicht mehr möglich war. Dementsprechend waren große Teile der Weinsberger Leichtathleten auf andere Sportstätten ausgewichen.

Die eindringliche Bitte der Leichtathleten aus dem TSV und der Verwaltung wurde vom Gemeinderat dann schlussendlich im zweiten Anlauf erhört. Erst nach der Förderzusage in Höhe von rund 136.000 € war das Gremium bereit, die Firma Hohenschläger mit der Umsetzung der Pläne von Jürgen Haas für gut 1,3 Mio € zu beauftragen. Und es hat sich gelohnt: Wurde im Vorfeld noch als Einsparpotential die Realisierung von nur vier Laufbahnen erwogen, einigte man sich in der Endphase der Planung im Gemeinderat auf sechs Laufbahnen. Auch Hoch- und Weitsprung, Basketball, Volleyball, Speerwerfen, Diskus und Kugelstoßen sind nun möglich bzw. können angeboten werden, sobald die Nachfrage danach vorhanden ist. Eine neue Tribüne und als Materiallager zwei weitere Garagen sowie ein neu asphaltierter Eingangsbereich runden das Angebot ab. Auch der TSV als Hauptnutzer der Anlage investiert zusätzlich erhebliche Gelder in die Sanitär- und Duschräume seines Vereinsheims. Alles in allem eine tolle Aufwertung des in die Jahre gekommenen Sportstättenangebotes der Stadt Weinsberg.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass der TSV attraktive Angebote schneidert und zusammen mit der Stadt auch überregionale Wettbewerbe ins Leben rufen kann. Bei der Abnahme der Anlage rief Bürgermeister Stefan Thoma das überaus große Engagement der Leichtathletikabteilung in Erinnerung, die nach dem ersten Scheitern der Pläne im Gemeinderat mit Workshops und Arbeitsgruppen Konzepte für eine nachhaltige Nutzung entwickelt hatten, die schließlich den Gemeinderat überzeugen konnten. Dazu beigetragen hat auch die Zusage des Bildungszentrums, die Anlage künftig verstärkt auch im Schulsport zu nutzen.

Mit den beiden Fußballplätzen sowie dem Freibad und den Tennisanlagen bietet das Sportzentrum Stämmlesbrunnen nun für fast jeden Interessierten eine Sportmöglichkeit an. Für den künftigen Unterhalt der Anlagen hat die Stadt noch in einen neuen Bewässerungsbrunnen investiert, da die Wasserentnahmemöglichkeit aus dem Bach künftig nicht mehr erlaubt sein wird. So steht auch zukünftig ausreichend Wasser zur Bewässerung der Plätze und Grünanlagen zur Verfügung.


8. Oktober 2020: Sportzentrum Stämmlesbrunnen - Belagsarbeiten

Die ersten „Wettbewerbe“ auf der rund 1,3 Mio Euro teuren neuen Anlage finden bereits statt: Der „Weitwurf“ von Belagsmaterial zur Komplettierung der Laufbahn sowie ein „Wettrennen“ gegen die Zeit und das herbstliche Wetter fordern von der Mannschaft der beauftragten Firma alles ab. Die Bahn muss für die Bearbeitung trocken sein, es darf nach dem Aufbringen des Materials für einige Zeit niemand das Rund betreten, und man muss schnell sein. Quasi eine Quadratur des Kreises. Das Ergebnis lohnt sich aber und sieht bereits vielversprechend aus. Neben den 400-Meter-Umlaufbahnen entsteht noch die übliche Sprintstrecke sowie ein Bereich für alle gängigen Leichtatlethik-Disziplinen. Zudem wird die Tribüne erneuert und deutlich vergrößert, der Begleitweg und auch der Eingangsbereich der Anlage gerichtet sowie zwei weitere Garagen als Materiallager beschafft.


22. Juni 2020: Baustart für die Sanierung der Leichtathletikanlage Stämmlesbrunnen erfolgt

Nun ist es gewiss: Die Leichtathletikanlage Stämmlesbrunnen wird für 1,3 Mio Euro saniert. Beim heutigen Baustart ließ Bürgermeister Stefan Thoma die Leidensgeschichte der inzwischen 43 Jahre alten Anlage Revue passieren. Auf Grund der altersbedingten technischen Mängel war der Betrieb in den letzten Jahren zunehmend schwierig und zuletzt ganz eingestellt worden. Für die Stadt Weinsberg und den TSV Weinsberg als Hauptnutzer der Anlage ein unhaltbarer Zustand. Nachdem der TSV in einem workshop ein Nutzungskonzept entwickelt hatte und die Schulen der Stadt die Nutzung der Anlage für schulische Zwecke zugesagt hatten, hat der Gemeinderat im November 2019 letztendlich die Ampel auf „Grün“ gestellt und das 1,3 Mio Euro Projekt frei gegeben. Ziel ist es nun, dass die Anlage bis zum Herbst fertig wird, wofür die Witterung mitspielen muss. Neben der 6-streifigen Umlaufbahn und einer Sprintstrecke werden im Prinzip alle gängigen Leichtathletikarten vorbereitet bzw. ermöglicht. Zudem wird die Tribüne (Stufenanlage) komplett erneuert und auf 380 Besucher ausgebaut. Zudem saniert der TSV Weinsberg derzeit in Eigenregie mit Zuschüssen der Stadt und des WLSB die sanitären Anlagen im vorhandenen Gebäude. Alles in allem eine runde Sache!

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