vandalismus

Zunehmender Vandalismus belastet öffentliche Kassen und beeinträchtigt die Lebensqualität


Ob beschmierte Fassaden, zerstörte Parkbänke oder mutwillig beschädigte Toilettenanlagen in Schulen: Der Vandalismus im öffentlichen Raum nimmt spürbar zu. Was oft als „Kavaliersdelikt“ abgetan wird, entwickelt sich zu einer zunehmenden Belastung für Alle, denn die Leidtragenden sind am Ende wir Bürgerinnen und Bürger – sowohl finanziell als auch durch den vorübergehenden Verlust an öffentlichen Angeboten.

In den vergangenen Monaten verzeichnet die Stadt einen besorgniserregenden Anstieg von blinder Zerstörungswut. Besonders betroffen sind derzeit öffentliche Plätze und Schultoiletten.

Die Allgemeinheit trägt die Kosten

Die finanziellen Folgen dieser Taten sind immens. Jedes Jahr müssen erhebliche Summen aus Steuergeldern aufgewendet werden, um die Schäden zu beseitigen. Geld, das an anderer Stelle dringend fehlt.

Jeder Euro, der für die Reparatur mutwillig zerstörter Infrastruktur ausgeben werden muss, ist ein Euro, den wir nicht in die Zukunft unserer Stadt investieren können.

Konkrete Schadensfälle der letzten Zeit

Wie akut das Problem ist, zeigen die jüngsten Vorfälle im Stadtgebiet (Auszug):

  • Tiefgarage Traubenplatz - Verunreinigung durch Pulverfeuerlöscher
  • Weibertreuschule - Vandalismus an Sanitäreinrichtungsgegenständen in den Schultoiletten
  • Sommerzone - Zerschlagene Liegestühle und Wimpelketten (von Kindergärten gestaltet)
  • Tiefgarage Kernerstraße - Manipulation an sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Gefahrenmeldeanlage und Feuerlöscheinrichtungen)
  • Spielplatz Stadtseebachtal - Bretter aus Spielhaus entfernt
  • Hirschbergstraße - Jungbäume gefällt
  • Schachfeld Stadtseebachtal - Schachfiguren zerstört und entwendet
  • Kanalstraße - Pflastersteine entfernt und in Stadtseebach geworfen

Die Sachschäden dieser jüngsten Vorfälle belaufen sich bereits auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Besonders bitter ist, dass durch die Taten Einzelner die Spielgeräte auf den Kinderspielplätzen und die Schachfiguren im Nachgang monatelang nicht für die Allgemeinheit nutzbar sind, bis eine Ersatzlieferung erfolgt.

Aufruf zur Wachsamkeit und Zivilcourage

Die Stadt Weinsberg erstattet konsequent Anzeige. Um die Verursacher zu finden, ist die Stadt auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen oder gemacht haben wenden Sie sich gerne an unser Ordnungsamt sowie das örtliche Polizeirevier.